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Die evangelische Kirche in Hallein - nicht nur die Fassade ist lebendig grün
In Feststimmung: Christa Mollay, Christa Riemer-Bachmann und Gabi Guttmann
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Großzügiges Festgeschenk
Üblicherweise werden Jubilare von den Gästen beschenkt. Die evangelische Gemeinde von Hallein hat das anders gemacht.
Das 80-jährige Bestehen der Halleiner Gemeinde feierte die evangelische Schwesterkirche am 26. Mai 2005. Trotz traumhaften Wetters kamen viele Pfarrmitglieder und Gratulanten und zeigten in Kirche, Pfarrgarten und Festzelt vor, wie ein gelungenes Fest zur Freude aller Anwesenden aussehen kann.
Neben den eigentlichen Festaktivitäten wurden aber auch die Menschen in Not nicht vergessen. Obwohl die evanglische Pfarrgemeinde bereits seit vielen Jahren sehr namhafte Hilfsaktionen im In- und Ausland unterstützt und organisiert, ließ sie es nicht nehmen, zum Jubiläum auch noch einen besonderen Akzent der Nächstenliebe in der Stadt Hallein zu setzen.
Das Haus Mirjam, in dem Frauen und Kinder in Not für eine begrenzte Zeit lang Schutz und professionelle Hilfe erfahren können, wurde mit einer großzügigen Spende in der Höhe von EUR 700,-- bedacht. Wer weiß, in welchen finanziellen Nöten das Haus seit Jahren durch die säumige Landespolitik ist, kann erahnen, dass diese Spende in solchen Notzeiten gleich doppelt hilft.
Doris Weissenberger, die Leiterin des Hauses Mirjam, bedankte sich bei der evangelischen Gemeinde ganz herzlich für dieses unerwartete Jubiläumsgeschenk und lud die Pfarrleitung ein zu einem Besuch dieses "Hauses der Nächstenliebe" in Hallein.
Autor / Quelle: Helmut Meisl
Beitrag online bis 31.12.2005 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (3.6.05 - 30.06.05 - ) / 1104 / 579
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