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 © Helmut Meisl

 Unsere Pfarrkirche
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Es ist viel auszubessern und zu ergänzen an der bestehenden Bestuhlung der Pfarrkirche.


In dieser Form werden die Seitenteile (Toggen) nach der tischlermäßigen Sanierung übermalt werden.


Tischlermeister Gansger erklärt die erforderlichen Ergänzungen an den Seitenteilen, die durch die Vergrößerung der Sitzflächen notwendig sind.

Sitzen und Knien soll bequemer werden

Parallel zu den Malerarbeiten in der Kirche werden nun auch die alten Bänke von einem Tischlereibetrieb aus Scheffau renoviert.

Die Tischlerei Gansger in Scheffau hat den Auftrag zur Erneuerung der Kirchenbänke erhalten. Ein Teil der Kirchenbänke wird dort im Dachboden zwischengelagert.

Einige Bänke wurden bereits zerlegt und zur Renovierung vorbereitet, auch die Türln der Bänke wurden abmontiert.

Die Sitzfläche wird verbreitert, dadurch müssen auch die Türln und die Wangen der Bänke (die „Toggen“) verbreitert werden, neue Kniebänke werden angefertigt, und natürlich müssen die vielfältigen Schäden an den Bänken ausgebessert werden.

Die alten Beschläge können wieder verwendet werden, die alten Schlösser werden aber nicht wieder eingebaut. (Wir überlegen uns, diese an die Spender für die Kirchenrenovierung zu vergeben, weil man sich durchaus vorstellen kann, dass mancher gern ein altes Kirchen-Bank-Tür-Schloss bei sich daheim haben möchte.)

Die alten Namensschilder an den Bank-Auflagen bleiben erhalten, dies ist eine Forderung und Bedingung des Denkmalschutzes.

Die fertiggestellten Bänke werden anschließend von einem Restaurations-Malerbetrieb im vorgegebenen Stil neu gefasst.

Tischlermeister Gansger freut sich über diesen Auftrag: Die Arbeit an diesen alt-ehrwürdigen Kirchenbänken sei etwas Besonders, ganz anders, als die sonst übliche Arbeit an Wohnzimmern, Schlafzimmern und Kücheneinrichtungen. Wann könne man denn sonst von einer Tischler-Arbeit erwarten, dass sie Jahrhunderte in Gebrauch bleibt? Er findet es bemerkenswert, dass die alten Bänke restauriert und nicht neue angefertigt werden, obwohl dies finanziell gesehen kaum mehr gekostet hätte.





Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent

Beitrag online bis 31.12.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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