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Eine freigelegte Stelle im Presbyterium
Auch dieses Malerei wurde im Presbyterium gefunden
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Farbe in der Pfarrkirche
Beim Start der Kirchenrenovierung im Sommer 2005 stand noch nicht fest, dass die gesamte Kirche einer Innenrenovierung unterzogen werden würde. Man dachte eher an mehrere Renovierungs-Etappen, an deren Ende dann auch die Innen-Bemalung erneuert werden sollte.
Mit der Entscheidung jedoch, die ganze Kirche in einem Zug zu renovieren, wurde im Anschluss an die massiven Baumaßnahmen in Boden und Wänden auch die Neufärbelung des Inneren der Kirche unvermeidlich.
Wie sollte diese aber gestaltet werden?
Es wurden Untersuchungen durchgeführt, in denen die frühere Innenbemalung der Kirche zutage trat: Als ursprüngliche Innen-Färbelung der Kirche wurde reines Weiß gefunden. In Teilen der Kirche lagen jedoch bis zu sechs verschiedene Bemalungsarten übereinander. Das Presbyterium war mit verschiedenen Wandmalereien verziert worden: Diese Bemalung bestand nicht in Bildern, sondern in gemalten Verzierungen, und erweckte so den Eindruck von Wandteppichen (Gobelins).
Bei Renovierungs-Vorhaben besteht die Tendenz des Bundesdenkmalamtes, eine Rückführung in den ursprünglichen Zustand anzustreben. Daher wurde für die Halleiner Kirche festgelegt, sie in den ursprünglichen Zustand zur Zeit der Einweihung zurückzuführen: Sie wird mit Kalkfarbe in reinem Weiß ausgemalt.
Den Auftrag für die Malerei-Arbeiten hat die Fa. Ebner aus Oberalm erhalten. Seit im Sommer die Aufstellung des Gerüstes in der Kirche begann, hat sie ihre Arbeit aufgenommen.
Es wurde festgelegt, die gesamte Kirche innen weiß auszumalen: Eine Rückführung auf den Zustand der Kirche zur Zeit ihrer Einweihung. Alle späteren Färbelungen werden also wieder übertüncht. (Sie werden sich erinnern: Bei der letzten Innen-Ausmalung unter Dechant Rasp in den 1970er Jahren wurden die Pfeiler und Lisenen in leichtem Grauton gefärbt. Einer der jetzt beteiligten Arbeiter war auch damals schon dabei.)
Die Farbe besteht aus reinem, gelöschten Kalk. Es ist ein zweimaliger, fallweise auch dreimaliger Anstrich nötig, um fehlerlose Deckung zu erzielen.
Autor / Quelle: Wilfried Kaaser - Pastoralassistent
Beitrag online bis 31.12.2007 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (2.10.06 - 15.10.06 - 61003) / 1545 / 517
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