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Das Hochaltarbild mit der Geburtsszene Christi weist schwere Schäden auf.
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Das Hochaltarbild der Pfarrkirche ist akut gefährdet
Es gibt wohl kaum jemanden in der Stadt Hallein, der das Hochaltarbild in der Stadtpfarrkirche nicht kennt bzw. gar in sein Herz geschlossen hat.
Gerade mal 200 Jahre alt ist das Bild, das Hofmaler Andreas Nesselthaler im Jahr 1799 für die Halleiner Pfarrkirche schuf. Die große Entfernung zum Betrachter dürfte wohl einer der Hauptgründe sein, warum die massiven Schäden an diesem schönen Bild lange nicht entdeckt wurden. Nunmehr wurde im Zuge der Arbeiten beim Entfernen des Weihnachtsschmuckes jedoch festgestellt, daß die Schäden am Bild in einem sehr schnellen Tempo größer werden und das Bild bereits eine große Anzahl an Löchern aufweist. Wird eine Restaurierung des Bildes nicht rasch in die Wege geleitet, ist der Weiterbestand echt gefährdet.
Ein - immer wieder altes - Problem für die Sanierung dieses Bildes ist das leidige Finanzproblem, unter dem die Stadtpfarre seit vielen Jahren zu leiden hat. Mit den laufenden Einnahmen kann nur mit größter Mühe der laufende Pfarrbetrieb finanziert werden, an größere Ausgaben für Sanierungen oder Instandsetzungen von Kunstwerken ist nicht mehr zu denken.
Das Hochaltarbild wurde in die Werkstätten des Bundesdenkmalamtes gebracht, wo eine fachgerechte Instandsetzung sichergestellt werden kann. Die Kirchenbesucher werden sich voraussichtlich mindestens ein Jahr bis zum Herbst 2002 damit abfinden müssen, dass dieses Bild nicht bewundert werden kann. Die Kosten der Restaurierung werden in einer Grössenordnung von 300.000,-- bis 320.000,-- liegen. Pfarrer Schreilechner geht davon aus, dass rund 50% der Kosten vom Bundesdenkmalamt übernommen werden, der Rest wird das Pfarrbudget schwer belasten, sollten sich keine grosszügigen Unterstützer finden.
Autor / Quelle: Meisl Helmut
Beitrag online bis 10.2.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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