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 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
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Ich weiß ganz gut um die Dunkelheiten in meinem Leben. Manchmal nehmen sie mich so gefangen, dass mir der klare Blick verlorengeht. Der klare Blick, den ich brauche, um mich zu orientieren, um Sicherheit zu gewinnen und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. Dann leuchtet Christus mit seinem Licht manche dunkle Ecke aus. Vertreibt Angst, beflügelt Entscheidungen, hilft zur Gelassenheit. Sein Licht macht mich zum Teil einer neuen Realität. Und manchmal bewegen mich die Worte Jesu so, dass in meinem Reden und Handeln andere etwas schauen von seinem Licht und seiner Herrlichkeit.





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Ich weiß ganz gut um die Dunkelheiten in meinem Leben. Manchmal nehmen sie mich so gefangen, dass mir der klare Blick verlorengeht. Der klare Blick, den ich brauche, um mich zu orientieren, um Sicherheit zu gewinnen und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. Dann leuchtet Christus mit seinem Licht manche dunkle Ecke aus. Vertreibt Angst, beflügelt Entscheidungen, hilft zur Gelassenheit. Sein Licht macht mich zum Teil einer neuen Realität. Und manchmal bewegen mich die Worte Jesu so, dass in meinem Reden und Handeln andere etwas schauen von seinem Licht und seiner Herrlichkeit.





13. Jänner 2008 - Letzter Sonntag nach Epiphanias VI

„Wir haben seine Herrlichkeit gesehen.“ Ein starkes Argument: Der Verfasser des Petrusbriefes unterstreicht seine Glaubensverkündigung damit, dass er Augenzeuge der Verklärung Jesu gewesen ist.

Das mach ich mal!
Bibelwort: 2. Petrus 1,16-19(20-21)

Mit einem Haken: Petrus kann nicht der Verfasser des zweiten Petrusbriefes sein, da dieser Brief nach dem exegetischen Befund die jüngste Schrift des Neuen Testaments ist und in der Mitte des zweiten Jahrhunderts verfasst wurde. Auch wenn man der antiken Vorgehensweise Rechnung trägt, der eigenen Schrift den Namen einer Autorität voranzustellen, um ihr größere Geltung zu verschaffen, hinterlässt dies für unser modernes Verständnis einen schalen Nachgeschmack: Hier schreibt einer vom Hörensagen. Oder?

Hier schreibt jemand, was er selbst erlebt hat. Nicht die Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor, doch die Herrlichkeit und die Gottessohnschaft Jesu. Hier schreibt jemand von seinen Glaubenserfahrungen – im Gebet, in der Gemeinschaft, im Gottesdienst. Und damit ist uns der Verfasser des zweiten Petrusbriefes auch nach fast zweitausend Jahren auf einmal ganz nahe. Denn wir können und dürfen Gott in unserem Leben genauso erfahren wie er; und wir dürfen, ja wir sollen davon auch sprechen. Wir können für unser Glaubenszeugnis nicht mehr die Autorität des Petrus bemühen, doch deshalb ist es nicht weniger wertvoll. Unsere Autorität ist unser Leben. Ob wir das, was wir glauben und wovon wir reden auch leben oder es zumindest versuchen.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Michael Tillmann

Beitrag online bis 24.1.2008 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (10.1.08 - 17.01.08 - ) / 2023 / 197