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Zeige deines Wortes Kraft an uns armen Wesen. Zeige, dass es neu uns schafft, Krankes macht genesen! Jesu, dein allmächtig Wort fahr’ in uns zu sagen fort, bis wir ganz genesen.
Handschriftlicher Eintrag in einer Ausgabe des Andachtsbuches von Heinrich Spengler, Leipzig 1901
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25. Januar 2009 - 3. Sonntag nach Epiphanias I
Ich stelle es mir bildlich vor: Jesus kommt in einen Gottesdienst und teilt der versammelten Gemeinde mit, dass sie alle nicht ins Himmelreich eingelassen werden, statt ihnen jedoch viele andere, auch Nichtchristen, dort herzlich willkommen sind, weil sie Gott Großes in ihrem Leben zutrauen.
Das mach ich mal! Bibelwort: Matthäus 8,5-13
Nichts anderes sagt der Predigttext aus und ich will diese Mahnung ernst nehmen; lasse mich fragen: Was traue ich Gott in meinem Leben zu? Was habe ich vor einem Monat zu Weihnachten erwartet? Ein paar ruhige Tage, Harmonie in der Familie oder dass ich wirklich heil werden kann? Was erwarte ich jetzt, wo der Alltag zurückgekehrt ist? Erhoffe ich von Gott nichts Großes mehr, weil ich Angst habe, enttäuscht zu werden oder ist es vielmehr nicht so, dass ich enttäuscht werde, weil ich Gott nichts mehr zutraue. Ich glaube, schon die Hoffnung macht mein Leben leichter und die Hoffnung lässt mich Gott bitten, zu seinen Verheißungen zu stehen. Auch dann, wenn ich meine, ich wäre es nicht wert, dass Gott mich erhört. Denn darauf kommt es nicht an, das ist keine Kategorie Gottes. Es kommt alleine auf meinen Glauben an: Dass ich Gott zutraue, um was ich ihn bitte. „Sprich nur ein Wort …“ Gott spricht dieses Wort und ich möchte wieder lernen, auf sein heilendes Wort zu hören: im Gebet, im Gottesdienst, in der Bibel.
Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Michael Tillmann
Beitrag online bis 5.2.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (22.1.09 - 29.01.09 - ) / 2391 / 230
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