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Jesus Christus – wahrer Mensch und wahrer Gott
Vielen ist die Wirksamkeit Jesu eher in seinen menschlichen Facetten zugänglich: der barmherzige, solidarische, Gerechtigkeit einfordernde, zuweilen auch zornige und schließlich leidende wahre Mensch. Der von der himmlischen Stimme angesprochene Christus schafft zunächst Distanz und unangenehme Entfremdung. Der Göttlichkeit Jesu können wir uns nur schrittweise nähern, wissend, das vieles Geheimnis bleibt, dass wir „nur“ glauben und anbeten können.
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1. Februar 2009 - Letzter Sonntag nach Epiphanias I
Es gibt kaum eine rätselhaftere, geheimnisvollere Erzählung im Neuen Testament als diese von der „Verklärung“ Jesu. Vieles daran können wir uns erklären oder sehen es gar vor uns, aber in der Tiefe bleibt diese Geschichte ein Geheimnis.
Das mach ich mal! Bibelwort: Matthäus 17,1-9
Bergwandern kennen wir, Licht durchflutete Blicke ins Tal auch, selbst der Wunsch, der Augenblick möge nie vergehen, ist uns vertraut. Aber warum geschieht das alles?
Gott will uns mit Schönheit und Klarheit überwältigen; erst seinen Sohn, dann die Jünger und mit ihnen auch uns. Und das Ganze hat wohl nur diesen Sinn: Glaubt an mich, auch wenn die Zeiten dunkel werden, auch wenn das Leiden kommt, auch wenn sich der Tod naht. Nach dem Abstieg vom Berg beginnt bald die Zeit, in der Jesus leidet. Da soll die Erinnerung lebendig sein an den Moment, in dem Gott deutlich sagt und alle Jünger hören: Dies ist mein Sohn, den sollt ihr hören. Unter allen Umständen sollt ihr den hören. Und wenn die Stimmen und Lockungen der Welt noch so laut werden – hört nur auf den, den Gott gesandt hat. Lasst euch nicht verführen von denen, die schnellen Ruhm und Ehre versprechen. Hört auf ihn, dann ihr werdet alles bestehen.
Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Michael Becker
Beitrag online bis 12.2.2009 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (29.1.09 - 05.02.09 - ) / 2395 / 200
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