FASTENAKTION 2012
   
Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Pfarrblatt
Diese Seite als Druckausgabe







Hospiz-Bewegung: Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten

"Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heißt." (Romano Guardini)

Leid und Tod gehören zur Realität des menschlichen Lebens. Trotzdem fällt es auch im Christentum vielen Menschen schwer, diese Tatsache anzunehmen. Bei der heute vielgepriesenen ewigen Fitness und Jugendlichkeit sind Tod und Trauer ein Tabu.

Begleitung auf den letzten Schritten des Lebens sollte für uns Christen selbstverständlich sein. Die Diagnose einer schweren Krankheit trifft die Betroffenen schwer. Die Frage „warum gerade ich“ bleibt unbeantwortet. Wer das Leben will, muss sich mit dem Tod auseinander setzen. Doch es gibt viel, was Hoffnung machen kann: keine Schmerzen zu haben, noch Wichtiges im Leben regeln zu können, einen Freund zu sehen, ...

In der Hospiz-Bewegung Salzburg unterstützen gut ausgebildete, ehrenamtliche Hospiz-Begleiter kostenlos schwerkranke und sterbende Menschen. Da ist Zeit für Gespräche und Spaziergänge, aber auch Zeit zum Lachen.

Frau Sch. aus Hallein, seit 3 Jahren an Krebs erkrankt, seit 1 Jahr von Fr. Grünwald begleitet.

Im Tageshospiz „Kleingmainerhof“ können schwerkranke Patienten viermal pro Woche ihren Tag verbringen, medizinisch und pflegerisch bestens betreut. Hier ist Begegnung und Gemeinschaft wichtig. Mitarbeiter und Besucher essen gemeinsam, feiern Geburtstage und gestalten Zeiten des kreativen Arbeitens. Friseurtermine sind genau so möglich wie Gespräche mit Seelsorgern.
Der kirchlichliturgische Jahreskreis ermöglicht die wiederkehrende Auseinandersetzung mit dem Leiden, Sterben und der Auferstehen am Beispiel Jesu Christi. Simon von Cyrene und Veronika sind ein gutes Beispiel für Leidensbegleitung. Sie erwiesen Liebesdienste und spendeten dadurch Trost: Simon trug das Kreuz Jesu und Veronika wischte den Schweiß Jesu vom Gesicht.

So, wie Maria unter dem Kreuz nicht alleine gelassen wurde, so sollen auch die Angehörigen Beistand erfahren in ihrem Leid und ihrer Trauer – auch das ist ein Auftrag der Hospiz-Bewegung. Wir glauben aber, dass wir einem persönlichen Gott begegnen werden, der uns liebt und alle Tränen trocknen wird. Dies den Sterbenden und Trauernden weiterzugeben, ist Auftrag der Christen. (Christof S. Eisl, Geschäftsführer der Hospiz-Bewegung Salzburg)

Hospiz-Initiative Tennengau
Einsatzleitung: Christine Mitterlechner,
Tel.: 0676 / 848210–558





Autor / Quelle: Pastoralassistent Mag. Wilfried Langegger

Beitrag online bis 7.6.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (7.6.09 - 07.06.09 - ) / 2525 / 599