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 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
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Gott hat …
... einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben.


So wird es möglich – das Unmögliche: Unser Leben erscheint in einem neuen Licht. Wir staunen, wie viel Licht es in unserem Leben gibt, wenn wir es nur wahrnehmen, wenn wir unseren Blick nicht länger einfangen lassen von den dunklen Flecken, dem Grau und dem Schwarz. Doch wir können nicht im Licht bleiben. Manchmal ist das Licht so zerbrechlich wie dünne Kerzen, auf Sand gebaut. Doch wir können von Licht zu Licht gehen. Nach der Dunkelheit, die wir durchwandern, wartet immer wieder das Licht.





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Gott hat …
... einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben.


So wird es möglich – das Unmögliche: Unser Leben erscheint in einem neuen Licht. Wir staunen, wie viel Licht es in unserem Leben gibt, wenn wir es nur wahrnehmen, wenn wir unseren Blick nicht länger einfangen lassen von den dunklen Flecken, dem Grau und dem Schwarz. Doch wir können nicht im Licht bleiben. Manchmal ist das Licht so zerbrechlich wie dünne Kerzen, auf Sand gebaut. Doch wir können von Licht zu Licht gehen. Nach der Dunkelheit, die wir durchwandern, wartet immer wieder das Licht.





24. Jänner 2010 - Letzter Sonntag nach Epiphanias II


„Ich will Licht sein“, steht auf der Kleinanzeige in einer christlichen Zeitschrift. So sehr diese Zeile ins Auge springt, sie reizt mich nicht, mich mit ihr zu beschäftigen.


Ausgelegt!
Bibelwort: 2. Korinther 4,6-10

Vielleicht liegt’s am Untertitel, der signalisiert, dass es bloß um eine weitere Theorie geht. Spannenderes hat Paulus zum Thema Licht sein zu sagen. Im 2. Korintherbrief schreibt er: „Gott hat einst gesagt: Licht strahle auf aus der Dunkelheit! So hat er auch sein Licht in meinem Herzen aufleuchten lassen und mich zur Erkenntnis seiner Herrlichkeit geführt.“ Noch bevor ich neidvoll einwenden kann: „Paulus, du bist eben ein Apostel und in deiner Gottesbeziehung viel weniger angefochten als ich“, folgt das Eingeständnis dieses Apostels. Einem unermesslich kostbaren Schatz gleicht dieses von Gott herkommende Licht. Paulus aber weiß, wie schwach er als Lichtträger ist. Kein Leuchtturm, der einer Trutzburg gleich das Licht weit ausstreut. Eher ein gläsernes Windlicht, sehr zerbrechlich, in dem das Licht bei starkem Wind wild flackert und doch nicht verlischt. Gerade in diesem dünnwandigen, gefährdeten Gefäß lässt Gott sein Licht aufleuchten. Auf Gott kommt es an. Wie tröstlich und ermutigend für mich. Nicht: Ich will Licht sein – muss selber leuchten. Sondern: Gott lässt sein Licht in mir aufleuchten. Das geschieht schon. Gott ist die Quelle des Lichts. Ich darf das Licht tragen – darf Windlicht sein.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag, Aachen / Gundula Kühneweg

Beitrag online bis 4.2.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (22.1.10 - 28.01.10 - ) / 2681 / 380