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Gregorianische Schola Hallein
Seit einiger Zeit gibt es in der Halleiner Stadtpfarrkirche immer wieder einmal die Möglichkeit, gregorianischen Choral zu hören.
Die gregorianische Schola Hallein wurde von Mag. Gottfried Jakober und Ing. Walter Ausweger gegründet.
Die Idee, sich gezielt mit einer Männergruppe konkret dem gregorianischen Gesang zu widmen, liegt schon einige Jahre zurück. Sie sangen bereits teilweise gemeinsam in einer Schola, besuchten Kurse bei Frater Gregor Baumhof OSB und Stimmbildner Anselm Richter.
2009 fassten die Beiden gemeinsam mit Falkner Robert, Michael Hillisch, Markus Schwarzmann den Mut eine Gruppe zu gründen. Fallweise singt auch Robert Golderer mit. Während Jakober die gregorianischen Gesänge einstudiert versucht Ausweger, Inhaber eines Ingenieur- und Akustikbüros, durch Stimmbildung den entsprechenden Klang heran zu bilden.
Der gregorianische Gesang wird auf Papst Gregor I dem Großen um (590 – 604) zurückgeführt. Es handelt sich hierbei um chorisch oder solistisch einstimmigen Gesang. Die Melodien wurden ursprünglich von Mönchen mündlich weitergegeben, zu Beginn des 10. Jahrhunderts setzte die schriftliche Überlieferung ein. Neben der Gregorianik werden auch Gesänge aus der griechisch und der russisch orthodoxen Kirche eingebracht. Diese Gesänge sind großteils mehrstimmig und weisen wiederum einen anderen Klangcharakter auf. Gemeinsam aber haben sie den Lobpreis Gottes und die geistliche Tiefe.
Autor / Quelle: Ing. Walter Ausweger
Beitrag online bis 4.5.2012 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (4.5.10 - 31.05.10 - ) / 2775 / 652
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