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Ich will nach den Prioritäten in meinem Leben fragen. Und mir die Jünger zum Vorbild nehmen, wenn sie Jesus nach der Seligkeit, nach dem Himmel fragen. Ich glaube, diese Frage wird heutzutage nicht mehr oft gestellt. Und auch in meinem Alltag geht sie immer wieder unter. Und ich will mich der Antwort Jesu stellen – gerade, weil sie nicht angenehm ist. Das Leben ist kein Spaziergang, sondern ein beschwerlicher Weg. Das hört sich banal an. Doch wie viel Enttäuschung entsteht dann doch, wenn ich mit Schwierigkeiten konfrontiert werde.
22. August 2010 21. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr C 1. Lesung: Jesaja 66,18-21 2. Lesung: Hebräer 12,5-7.11-13 Evangelium: Lukas 13,22-30
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22. August 2010 - 21. Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr C
Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen: denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: ich weiß nicht, woher ihr seid.
Ausgelegt! Bibelwort: Lukas 13,22-30
Wenn ich immer wieder abends vor dem Fernseher hänge und nicht ins Bett komme, ist schnell der Punkt erreicht, wo aus ein paar Mal eine Gewohnheit und aus der Gewohnheit eine Sucht wird. Dann ist es schwer, wieder Ordnung ins Leben zu bekommen. Wenn ich meinen Glauben nicht mehr praktiziere, mich nicht mehr in Gott festmache und mich nicht um das Größere in meinem Leben kümmere, dann ist irgendwann der Punkt erreicht, wo ich gar nicht mehr merke, dass ich ausgetrocknet bin. Wenn wir der Natur ständig unseren Müll, unsere Abgase und unseren Dreck zumuten, dann ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem wir das nicht mehr rückgängig machen können und die ökologische Ordnung zusammenbricht.
Wenn Jesus uns mahnt, durch das enge Tor zu gelangen, dann sagt er: Mensch, du triffst immer wieder Entscheidungen und jede Entscheidung hat Konsequenzen. Du kannst nicht so tun als ob dir nichts passieren könnte, egal wie du dich entscheidest. Wenn du dich nur treiben lässt, wirst du dein Leben vertun. Nimm dein Leben ernst. Triff deine Entscheidungen so, dass du auch die Konsequenzen bedenkst, bevor es zu spät ist.
Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag / Klaus Metzger-Beck
Beitrag online bis 19.9.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (19.8.10 - 26.08.10 - ) / 2830 / 251
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