FASTENAKTION 2012
   
Sakramente
Aktuelles
Arbeitskreise
Haus Mirjam
Wir in der EINEN Welt
Kinder und Jugend
Die Stadtpfarrkirche
Kirchenrenovierung
Pfarrblatt online
Presse und Gedrucktes
Termine Stadtpfarre
Impressum
   
Aktuelles
Termine
Kontakt
   
Aktuelles
Termine
   
Aktuelle Informationen
Termine evangelisch
Evang. Pressedienst
Kontakt
   
Aktuelles Programm
   
Die Halleiner Kirchenmaus
Gedanken
   
Internet-Links
Gästebuch
Alle Termine
   
Fastenaktion ab 2002
Adventkalender
bibelfest 2002
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv Pfarrblatt
   



Beiträge warten
(gesperrter Bereich)



 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
Diese Seite als Druckausgabe


Je größer du bist, umso mehr erniedrige dich in allem! Der Herr wird den, den er demütig findet, als seinen Freund selig preisen und ihn schnell höher hinaufrücken lassen: Wer immer sich nämlich klein macht wie ein kleines Kind, der ist der Größte im Himmelreich.

Beda Venerabilis




29. August 2010
22. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr C
1. Lesung: Jesus Sirach 3,17-18.20.28-29
2. Lesung: Hebräer 18-19.22-24a
Evangelium: Lukas 14,1.7-14

29. August 2010 - 22. Sonntag im Jahreskreis

Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein andrer eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen.

Ausgelegt!
Bibelwort: Lukas 14,1.7-14

Ist das heutige Evangelium ein Lob der Bescheidenheit? Mag sein, denn es ist ja wohl immer gut, sich nicht gleich zu wichtig zu nehmen. Es könnte ja noch andere Wichtige oder sogar Wichtigere geben, und dann wäre meine Wichtigtuerei eine Peinlichkeit.

Aber da ist auch noch eine andere Blickrichtung bzw. eine andere Wichtigkeit, nämlich die Armen und die Krüppel, die Lahmen und die Blinden. Vielleicht ist das heutige Evangelium ein Lob der Aufmerksamkeit, und zwar der Aufmerksamkeit für Schwache. Schwach ist jemand, wenn er sich selbst nicht zu helfen oder zu versorgen weiß, wenn er auf andere angewiesen ist und wenn er sich nicht auf gleicher Augenhöhe revanchieren kann, wenn die Beziehung also einseitig bleibt. Kaum jemand will schwach und angewiesen sein, und dennoch ist das ein Wesensmerkmal unseres Glaubens und unserer Kirche: Aufmerksamkeit für die Schwachen um uns, und zwar nicht nur aus der Distanz, sondern sogar beim Fest in unserem eigenen Haus, am eigenen Tisch, im unmittelbaren Kontakt und Gespräch, nahe „an der eigenen Haut“.

Eines Tages wird das die entscheidende Frage an uns sein, die Frage nach unserer Aufmerksamkeit für die Schwachen um uns, aber auch für das Schwache in uns und an uns. Und dann werden wir alle Erlöste und Selige sein.





Autor / Quelle: Bergmoser + Höller Verlag Aachen - Christine Rod MC

Beitrag online bis 26.9.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (26.8.10 - 02.09.10 - ) / 2834 / 229