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 © Helmut Meisl

 Evangelische Gemeinde
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Familie Annoh





Bildung und Kultur im Herbst

Schwerpunkt Afrika - Ein Blickwechsel - Afrikanisch kochen

„Ke Nako“ bedeutet in der Sotho-Sprache „Es ist Zeit“. Auch für uns in Österreich/Hallein wird es Zeit, einen Blick auf diesen facettenreichen Kontinent zu werfen. Mit dem Herbstprogramm des Evangelischen Bildungswerkes versuchen wir dem Rechnung zu tragen, wobei es wohl eher ein Blickwechsel zwischen Afrika und Europa wird. Wir laden zu folgenden Veranstaltungen ein:


Dienstag, 5. Oktober, 20 Uhr, Pfarrzentrum Neualm:

Missionsland Europa?! Was uns afrikanische Kirchen voraus haben.
Mit Pfr. Timothy Annoh aus Ghana


Mittwoch, 6. Oktober, 10 – 12 Uhr, Hauptschule Hallein-Burgfried:
Afrikanisch kochen.
Mit Fr. Comfort Annoh aus Ghana

Wussten Sie, dass in Afrika die Erweckungssekten immer stärkeren Zulauf bekommen? Die überwiegende Mehrheit der Afrikaner/innen gehört jedoch immer noch dem Christentum und dem Islam an. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Religionen sind nicht so scharf, wie man es von anderen Teilen der Welt kennt. Insbesondere mit dem traditionellen Glauben vermischen sich die christlichen Hauptströmungen und Sekten ebenso wie der Islam. Viele christliche oder muslimische Afrikaner/innen sehen im Besuch eines „Fetischpriesters“ keinen Widerspruch zu ihrer Religion. Egal welche, Religion spielt jedoch für die Menschen dort eine zentrale Rolle.
Obwohl Gottesdienste stundenlang dauern, sind diese sehr gut besucht. Hier ein enthusiastisches Bekenntnis eines afrikanischen Pastors zur afrikanischen Form der Gottesdienst-Feier: „Wir müssen aus der Kraft des Heiligen Geistes sprechen, mit Kraft, mit unserem Körper müssen wir Gott loben, tanzen, laut singen, laut trommeln, laut predigen, so ist unsere Tradition mit Gott und Jesus Christus“.
Währenddessen schrumpft in Europa die Zahl der Gottesdienstbesucher. Haben uns Afrikaner/innen etwas voraus?
Können bzw. sollen wir von ihnen lernen?



Mittwoch, 3. November, 19.00 Uhr, Evang. Gemeindesaal Hallein:
Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika: Filmabend

„Ehrfurcht vor dem Leben“ war seine Ethik. Der Film Albert Schweitzer – ein Leben für Afrika (2009) stellt einen Ausschnitt aus dem Leben Schweitzers in den Mittelpunkt: Albert Schweitzer reist 1949 in die USA, um Spenden für sein Urwald-Hospital in Lambarene zu sammeln. Doch die Welt befindet sich am Anfang des Kalten Krieges. Als Schweitzer von seinem Freund Albert Einstein gebeten wird, dessen Kampf gegen die Atomwaffen zu unterstützen, startet die CIA eine Verleumdungskampagne gegen den berühmten Arzt, die selbst die Existenz seines Hospitals in Gefahr bringt (Quelle: MovieMaze.de).






Autor / Quelle: Evang. Pfarrgemeinde Hallein

Beitrag online bis 4.11.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 5 (2.9.10 - 02.09.10 - ) / 2838 / 211