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Kurt Schwaiger führte seine Truppe nicht nur erstklassig, er spielte auch selbst bei einigen Sketchen mit, so wie im Bild bei seinem "Telefonat mit Gott"
Wie es einem (Frau) ergeht, wenn man anstatt eines Rendezvous zur Maiandacht geht und an Sitzungen bis Mitternacht bleibt, brachten die "übriggebliebenen Schwestern" in ihrem Lied zum Besten und ernteten damit wahre Beifallsstürme
Was einem auf einer katholischen und evangelischen "Speisekarte" so alles unterkommen kann, da wunderten sich selbst so manche kirchliche Insider
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In den Spiegel geschaut
Wer zum Kirchenkabaret nicht kam, ist selber daran schuld, einen Abend voller Humor und Lachen versäumt zu haben.
Die Truppe des evangelischen Literaturkreises unter der Leitung von Kurt Schwaiger wurde für diesen Abend verstärkt von Franz Borstner von der KAB Salzburg. Das bewährte Team des Literaturkreises bot Unterhaltung auf professionellem Niveau, das Programm bestand teils auf eigenen Stücken und teilweise aus klerikalen Kabaretprogrammen fremder Autoren.
Der Bogen reichte quer durch die katholische und evangelische Kirche, liess den Vatikan nicht ungeschoren, machte aber auch vor lokalen Bezügen keineswegs halt.
Pfarrer Wolfgang Del-Negro führte gekonnt und voller Spitzen durch den Abend, unterstützt von einem ungeahnt köstlich kirchliche Witze erzählendem Andreas Farkas.
Autor / Quelle: Meisl Helmut
Beitrag online bis 31.12.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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