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 © Helmut Meisl

 Gedanken zum Sonntag
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Mein einziges direktes Umweltlied, und es kommen noch nicht einmal Kernkraftwerke vor. Die Rede ist lediglich von einem Tier, das verkrüppelt auf die Welt gekommen ist durch Menschenschuld und uns anschaut als unendlich trauriges, unendlich wehrloses kleines Monster. So wie es mich angeschaut hat von einem Foto aus dem Buch „Friedlich in die Katastrophe“ von Holger Strohm, der beim Schreiben über die Zukunft unserer Zivilisation einen Nervenzusammenbruch erlitt und dem dieses Lied gewidmet ist.

Heinz Rudolf Kunze, deutscher Texter und Sänger, über sein Lied „Lamm Gottes“



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Mein einziges direktes Umweltlied, und es kommen noch nicht einmal Kernkraftwerke vor. Die Rede ist lediglich von einem Tier, das verkrüppelt auf die Welt gekommen ist durch Menschenschuld und uns anschaut als unendlich trauriges, unendlich wehrloses kleines Monster. So wie es mich angeschaut hat von einem Foto aus dem Buch „Friedlich in die Katastrophe“ von Holger Strohm, der beim Schreiben über die Zukunft unserer Zivilisation einen Nervenzusammenbruch erlitt und dem dieses Lied gewidmet ist.

Heinz Rudolf Kunze, deutscher Texter und Sänger, über sein Lied „Lamm Gottes“



19. Jänner 2003
2. Sonntag im Jahreskreis


Als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister –, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht!

„Wo wohnst du?“ – kurz und knapp fragen die beiden Johannesjünger Jesus, als er sie anspricht, was sie von ihm wollen. Hinter ihrer Frage steckt der Wunsch, zu erfahren, wer Jesus eigentlich ist. „Kommt und seht!“ – genauso kurz und knapp antwortet Jesus und lädt die beiden zu einem „Tag der offenen Tür“ in seine Wohnung ein. Mehr noch: Er lädt sie ein in sein Leben, in sein Leben mit Gott. Dankbar nehmen sie seine Einladung an und bleiben sogar bis in den späten Abend. Was machen sie den ganzen Tag bei Jesus? Darüber schweigt die Schriftstelle. Aber sie erzählt davon, dass den Jüngern nach der Begegnung klar war: Jesus ist der Messias, der Sohn Gottes. Noch ganz beeindruckt von dieser neuen Erkenntnis, erzählt es einer der Jünger seinem Bruder weiter und steckt auch ihn mit seinem neuen Glauben an. Was die schlichte Einladung „Kommt und seht!“ alles bewirken kann … Und wer lädt heute die fragenden und suchenden Menschen ein, Jesus Christus kennen zu lernen und als Gottes Sohn zu erkennen? Heute dürfen und sollen wir die Gastgeber sein: Unser Leben als Christin und Christ soll so einladend sein, dass die Menschen neugierig werden und mehr von unserem Glauben an Jesus Christus erfahren wollen. „Kommt und seht!“ – Jesus lädt uns ein, einladende Christen zu sein.




Autor / Quelle: Peter Schott

Beitrag online bis 31.1.2003 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
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