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Dre der Ovalbilder, die jetzt in der Stadtpfarrkirche bewundert werden können
Das wunderschöne, aber leider nicht mehr erhaltene alte Ensemble des Klosters samt Klosterkirche und Stadtpfarrkirche mit dem schönen alten Turm
Nach dem Brand blieb eine grosse Ruine, die leider der Spitzhacke zum Opfer fiel
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Bilder aus der alten Klosterkirche
Seit Weihnachten 2003 befinden sich in der Halleiner Stadtpfarrkirche Kunstschätze aus der 1943 abgebrannten Klosterkirche.
Das Bundesgymnasium "ziert" heute den Georgsberg, wo früher ein wunderschönes altes Kloster gestanden hat. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Kloster leider nicht wieder aufgebaut, die übriggebliebenen Gebäudereste fielen der Spitzhacke zum Opfer und mussten dem Neubau des Gymnasiums weichen.
Viel an Kunstwerken aus dem Kloster bzw. der Klosterkirche ist nicht übriggeblieben und das was übriggeblieben ist und gerettet werden konnte, führte im Keltenmuseum lange Zeit ein unbeachtetes Dasein.
Für einen schönen Teil der geretteten Kunstwerke ist nunmehr seit Weihnachten 2003 die Stadtpfarrkirche der neue Aufbewahrungsort. Die Rede ist von insgesamt 8 Ovalbildern, die jetzt an den vielen Säulen der Stadtpfarrkirche zu bewundern sind.
Aus einem alten Nachschlagewerk konnten über diese Bilder folgende Informationen gefunden werden:
Für den über dem Hochaltartabernakel angebrachten Rahmen sind siebzehn Ovalbilder zum Auswechseln für verschiedene hohe Festtage vorhanden: Das Altarsakrament mit zwei Putten und zwei Cherubsköpfen Die Taube des HI. Geistes, von Cherubsköpfen umgeben Ferner Halbfiguren von Heiligen: Maria, zum Himmel auffahrend Die Immakulata mit der Taube, zwei Putten, einem Cherubskopf Die hl. Anna mit der kleinen hl. Maria Johannes der Täufer St. Michael St. Petrus St. Augustinus Thomas de Villanova, einem Bettler Almosen gehend (mit Paliium) Die hl. Monika vor dem Monogramm Jesu Der hl. Franz von Assisi vor dem Kruzifix betend Dem hl. Anton von Padua erscheint das Christkind Der hl. Nikolaus Tolentinus und ein Putto mit Strahlensonne
Alle bisher genannten in lebhaften, leuchtenden Farben, flott und gut gemalte Arbeiten von einer Hand, um 1740. — Ferner zwei Bilder von einem anderen Meister, mit grünlichem Gesamtton, der hl. Johann von Nepomuk und die hl. Theresia. Um 1750 (1766?) gut. Geburt Christi, modern (1858).
Autor / Quelle: Helmut Meisl
Beitrag online bis 31.12.2010 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 14 (1.10.06 - 01.10.06 - ) / 667 / 557
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