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Eine bunte Palette von Menschen aus der Stadt wird sich mit den Evangelientexten auseinandersetzen ...
... und dabei versuchen herauszubekommen, was das jeweilige Evangelium den Menschen in der Stadt Hallein ganz konkret sagen könnte.
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Evangelienkommentare aus Hallein
Wer unsere Homepage öfter anschaut, wird bemerkt haben, dass wir im neuen Kirchenjahr, seit dem 1. Adventsonntag, eigene Evangelienkommentare anbieten.
Sie stammen von Menschen, die in der Pfarre Hallein aktiv sind: Priester und Laien, Männer und Frauen, häufig Religionslehrer, Ordensschwestern oder Pfarrgemeinderäte.
Warum machen wir das?- Wir nehmen an, dass es wesentlich interessanter ist, einen religiösen Text von jemandem zu lesen, den man kennt und mit dem man sich verbunden fühlt, als einen in Deutschland vorgefertigten vorgesetzt zu bekommen.
- Wir haben in der Pfarre Hallein ein bedeutendes Potenzial von Menschen, die uns über Bibel und Religion etwas zu sagen haben, die aber nur selten Gelegenheit finden, sich öffentlich vernehmen zu lassen. Das möchten wir nutzen und einen Weg der Kommunikation eröffnen.
- Es soll deutlich werden, dass man nicht Theologie studiert haben muss, um über Glauben und Bibel mitreden zu können. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen und das Recht, eine eigene Meinung zu vertreten.
- Es erfordert Mut, sich öffentlich über den Glauben zu äußern und eine persönliche Stellungnahme abzugeben. Dies möchten wir unterstützen und fördern.
- Es ist nicht nur Mühe und Belastung, sondern bereitet auch Freude, über Evangelium, Bibel und Glauben nachzudenken und dies an andere weiterzugeben. Wir bieten dazu Gelegenheit und hoffen auf positive Resonanz!
- Diese Texte stellen nicht die offizielle Verkündigung der Kirche dar, wie z. B. Predigt, Religionsunterricht oder Pfarrbriefe. Sie sind aber auch nicht rein private Meinungsäußerungen. Sie gehören zum weiten Feld der Glaubensvermittlung und –bezeugung in der Öffentlichkeit, wie es Aufgabe jeder Pfarre ist. Wir nützen hiezu gerne die Möglichkeiten der neuen Medien.
- Wer offizielle Kommentare der Kirche lesen möchte, sei auf die Homepage des Rupertusblattes verwiesen.
- Es gibt kaum Pfarren in Österreich, die eigene Kommentare zum Evangelium veröffentlichen. Es scheint mir ein Zeichen von Leben und Freude am Glauben zu sein. Es macht stolz und froh, in einer Pfarre zu leben, wo das möglich ist.
Wie kommen diese Kommentare zustande?- Verschiedene Personen aus der Pfarre werden angefragt, ob sie bereit sind, einen Evangelienkommentar für die Homepage zu liefern. Ich hoffe, dass sich so im Lauf der Zeit ein interessanter Querschnitt durch die Pfarre ergeben wird. Wichtige Feste sind für den Pfarrer reserviert.
- Es wird gebeten, einen Kommentar zum Sonntagsevangelium zu erstellen: „Wie denke ich darüber, was spricht mich an, bewegt mich und was, glaube ich, wird auch andere interessieren?“ Dieser Kommentar kann sich auf das gesamte Evangelium, einen Abschnitt oder auch nur einen Satz beziehen.
- Derzeit nehmen wir die Evangelien der katholischen Leseordnung als Grundlage. (Heuer sind wir im Lesejahr C, auf der Grundlage des Lukas-Evangeliums). Vielleicht werden wir später einmal die Texte der Lesungen oder andere Bibelstellen verwenden.
- In der Gestaltung ist jeder Autor frei – es gibt keine Vorgaben, was Inhalt, Länge oder Art und Weise der Darstellung betrifft. Wir geben nur zu bedenken, dass die Form der Homepage berücksichtigt werden sollte: Besser nicht zu lange Texte, möglichst gut gegliedert. Wer will, kann auch ein Bild oder eine Grafik dazugeben.
- Sehr erwünscht wäre es, wenn sich die persönliche Haltung und Meinung der Verfasser zeigen würde; besser, als einen abstrakten Kommentar abzugeben, was dieses Evangelium bedeuten könnte.
- Schön wäre es, wenn sich ein Hallein-Bezug herstellen ließe. Das geht manchmal leichter, manchmal schwerer: Aber die Vor-Frage sollte immer gestellt werden: Was könnte dieses Evangelium für uns hier in Hallein bedeuten?
- Die Texte werden von Helmut Meisl, dem Gestalter der Pfarr-Homepage, mit geeigneten Bildern und Grafiken versehen. Wir haben ein Abonnement beim Verlag Bergmoser & Höller, woher wir Grafiken und Fotos beziehen.
- Ich bin gerne bereit, behilflich zu sein, wenn es darum geht, die Gedanken und Anliegen der Autoren in eine gut lesbare Form zu bringen. Texte zu verfassen, ist nicht jedermanns Stärke, und es wäre keine Schande, hier eine Hilfe anzunehmen, wenn es nötig ist.
- Zensur üben wir nicht aus und erwarten auch nicht, dass es Probleme mit der „Rechtgläubigkeit“ geben werde. Wir finden es ja gut, dass es verschiedene Formen des Katholisch-Seins in der Kirche gibt und billigen jedem das Recht auf seine eigene Meinung zu. Es muss aber auch gesagt werden, dass diese Toleranz dort enden würde, wo Meinungen intolerant und feindselig auftreten. Solche Texte würden wir nicht veröffentlichen.
- Wir möchten jeden Autor mit einem Foto vorstellen und bitten darum, uns eines zur Verfügung zu stellen, sowie Angaben zur Person, damit sich die Leser ein Bild von den Autoren machen können. Helmut Meisl hat selbst auch viele Fotos von Personen aus der Pfarre.
- Wir wären dankbar für Rückmeldungen, auch für Fragen oder Kritik. Bitte verwenden Sie unser Gästebuch oder schreiben Sie uns eine e-Mail
Autor / Quelle: Wilfried Kaaser, Pastoral-Assistent, Pfarre Hallein
Beitrag online bis 31.10.2004 (danach über Archiv weiterhin abrufbar)
P 15 (14.12.04 - 14.12.04 - ) / 680 / 579
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